Der (Öl-)Berg liest

Beim Literaturfestival rund um den Ölberg kann man am nächsten Sonntag in der Elberfelder Nordstadt an jeder zweiten Ecke über einen Literaten stolpern. 182 EinwohnerInnen des Stadtteils lesen aus ihren Lieblingsbüchern.

Text: Marcus Kirzynowski

Berg liest

Es braucht nicht mehr als ein gutes Buch und etwas Licht: Jeder kann vorlesen

Am nächsten Sonntag verwandelt sich das Viertel rund um den Elberfelder Ölberg in ein einziges großes Literaturfestival: Bei “Der Berg liest” gibt es 182 Lesungen an bisher 85 Orten in der Nordstadt. Das Besondere: JedeR kann mitmachen und an selbst gewählten Orten aus seinem/ihrem Lieblingsbuch rezititieren. Das kann das eigene Wohnzimmer sein, die Küche, das Treppenhaus, ein Kellergewölbe, der Dachboden, eine Telefonzelle oder gar das eigene Auto, der Arbeitsplatz, das Klassenzimmer, ein Ladenlokal, oder die Stammkneipe.

Unter den zahlreichen Vortragenden finden sich auch einige Freunde des SPEKTAKEL-Magazins. Darunter unser Mitarbeiter Martin Hagemeyer, der sich um 15 Uhr im Pavillion auf dem Otto-Böhne-Platz Rayk Wielands satirischem Roman “Ich schlage vor, dass wir uns küssen” widmet. Ab 20 Uhr liest der von der Wortwache bekannte Jörg Degenkolb-Degerli zusammen mit Jörg Isringhaus und Peter Grabowski im Domhan auf der Marienstraße 36 unter dem Motto “Nach dem Spiel ist vor dem Text” Halbzeitworte und Pausengeschichten. Das komplette Programm kann man sich mit den jeweiligen Orten bei Google Maps angucken oder aber hier als PDF herunter laden.

Sonntag, 16. Oktober, 11 bis 22 Uhr, versch. Locations, Wuppertal-Elberfeld-Nordstadt

Foto: Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V.

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